

Saisonrestposten sind Warenbestände, deren Absatz an bestimmte Jahreszeiten oder Feste gebunden ist — Gartenware, Grillprodukte und Sommertextil für den Sommer; Weihnachtsartikel, Winterkleidung und Heizungsprodukte für den Winter. Das wirtschaftliche Problem für Händler und Hersteller: Bleibt Saisonware nach dem Absatzpeak unverkauft, verliert sie rasant an Wert, ohne dass die physische Qualität sich ändert. Ein Gartenstuhl im Oktober ist derselbe Gartenstuhl wie im April — aber der Marktpreis kann um 50–70 % gesunken sein. Laut einer Analyse des EHI Retail Institute (2025) entstehen in Deutschland jährlich Saisonrestposten im Wert von rund 2,8 Milliarden Euro, davon 1,1 Milliarden im Gartenbereich, 900 Millionen im Weihnachts-/Wintersegment und 800 Millionen in anderen Saisonsegmenten. Für Unternehmen gilt daher eine klare Regel: Saisonware frühzeitig liquidieren erhöht den Erlös erheblich — und B2B-Direktankauf ist dabei der schnellste Weg.
Der Wertverfall von Saisonware folgt einem vorhersehbaren Muster, das von drei Faktoren getrieben wird:
1. Nachfragerückgang: Händler kaufen Gartenmöbel nicht im November nach. Die Käuferschaft für Saisonware schrumpft nach dem Peak dramatisch — nur Exporteure und internationale Händler bleiben als Käufer, was den Preis drückt.
2. Lagerkosten: Saisonware im Lager zu halten, bis die nächste Saison kommt, kostet bei 100 Paletten ca. 1.200–1.800 Euro monatlich an Lagermiete — plus Kapitalbindungskosten und Versicherung. Für einen 12-monatigen „Wintertourschlaf“ können das 15.000–25.000 Euro Zusatzkosten sein.
3. Modellwechsel: Viele Hersteller bringen jährlich neue Designs und Modelle — Vorjahresware wird für den nächsten Sommer nicht mehr nachgefragt, selbst wenn sie qualitativ einwandfrei ist.
Statistik: Saisonware, die 2 Monate nach dem Absatzpeak verkauft wird, erzielt laut Fraunhofer IML (2024) im Durchschnitt nur noch 35–50 % des Wertes, den sie 2 Monate vor dem Peak erzielen würde. Das entspricht einem Wertverlust von 50–65 % in nur vier Monaten.
Gartenware (Gartenmöbel, Grills, Pools, Sonnenschirme):
| Zeitraum | Marktlage | Ankaufspreis (% UVP) |
|---|---|---|
| Januar–Februar | Händlereinkauf für Saison | 15–25 % (Restnachfrage) |
| März–April | Hochsaison-Vorbereitung | 20–35 % (Beste Zeit!) |
| Mai–Juni | Vollsaison, Restposten knapp | 18–30 % |
| Juli–August | Nachsaison | 12–22 % |
| September–Oktober | Post-Peak | 8–15 % |
| November–Dezember | Tiefpunkt | 5–10 % |
Weihnachts- und Winterware (Dekorationen, Lichterketten, Heizlüfter):
| Zeitraum | Marktlage | Ankaufspreis (% UVP) |
|---|---|---|
| August–September | Handel kauft Weihnachtsware ein | 18–28 % |
| Oktober–November | Hochsaison | 20–35 % |
| Dezember | Last-Minute-Nachfrage | 15–25 % |
| Januar (direkt nach Weihnachten) | Sofort-Liquidierung | 8–15 % |
| Februar–März | Tiefpunkt | 5–10 % |
Schulbedarf und Back-to-School:
| Zeitraum | Marktlage | Ankaufspreis |
|---|---|---|
| Mai–Juli | Handelseinkauf, beste Preise | 20–35 % |
| August–September | Hochsaison | 18–28 % |
| Oktober–Dezember | Nachsaison | 8–15 % |
Rechenbeispiel: 50 Paletten Gartenware, UVP-Wert 200.000 Euro
| Verkaufszeitpunkt | Ankaufspreis | Erlös | Lagerkosten bis dahin |
|---|---|---|---|
| März/April (Beste Zeit) | 28 % UVP | 56.000 € | 0 € |
| Juni (2 Monate nach Peak) | 20 % UVP | 40.000 € | 1.200 € |
| September (5 Monate nach Peak) | 12 % UVP | 24.000 € | 4.500 € |
| November (7 Monate nach Peak) | 7 % UVP | 14.000 € | 6.300 € |
Der Unterschied zwischen März (56.000 €) und November (14.000 € − 6.300 € Lagerkosten = 7.700 €) beträgt fast 50.000 Euro — bei identischer Ware. Frühzeitiger Verkauf ist in diesem Beispiel fast 7x wertvoller.
ATS Trading GmbH kauft folgende Saisonwarenkategorien:
Sommer/Garten:
– Gartenmöbel (Gartensets, Loungemöbel, Stühle, Tische)
– Grills (Gas, Holzkohle, Elektro) aller Marken und Größen
– Sonnenschirme, Markisen, Pavillons
– Swimmingpools, Whirlpools, Planschbecken
– Gartengeräte (Rasenmäher, Heckenscheren, Hochdruckreiniger)
– Gartenbeleuchtung und Solar-Beleuchtung
– Bewässerungssysteme
Winter/Weihnachten:
– Weihnachtsbeleuchtung und Lichterketten
– Weihnachtsdekorationen
– Heizlüfter, Infrarotheizungen, Wärmflaschenzubehör
– Winterschuhe und Winterjacken (sortenrein, wenn möglich)
– Adventskalender und Geschenkverpackungen (fabrikneu)
Schulbedarf/Back-to-School:
– Schulranzen und Rucksäcke
– Schreibwaren-Sets und Schulbedarf
– Lunchboxen und Trinkflaschen
Fünf Strategien erhöhen den Erlös beim Saisonrestposten-Verkauf messbar:
1. Früh kontaktieren: Mindestens 4–6 Wochen vor dem Saisonpeak Anfragen stellen — das gibt Zeit für Angebote, Vertragsabschluss und Abholung zum besten Zeitpunkt.
2. Kategorienreine Angebote: Gartenware separat von Winterware anbieten — Spezialisten zahlen mehr als Generalisten.
3. Vollständiges Manifest: EAN, Artikelbezeichnung, Menge und UVP erhöhen den Preis um 15–25 %. Besonders wichtig bei Saisonware, da der Käufer schnell entscheiden muss.
4. Exportpotenzial kommunizieren: Wenn Ihre Ware für Exportmärkte geeignet ist (keine deutschlandspezifischen Maßeinheiten, universeller Einsatz), erwähnen Sie das — ATS Trading GmbH hat starke Exportkanäle in MENA und Osteuropa.
5. Nicht warten auf „bessere Zeiten“: Die beste Zeit für Saisonware ist kurz vor und zu Beginn der Saison. Danach sinkt der Preis jeden Monat — es gibt kein „nächstes Jahr zum gleichen Preis“.
Statistik: Händler, die Saisonrestposten im Vormonat des Absatzpeaks verkaufen, erzielen laut Fraunhofer IML (2024) 35–55 % mehr Erlös als jene, die 3 Monate nach dem Peak verkaufen.
Mindeststandard:
– Fotos der palettierten Ware (Übersicht und Detailaufnahmen)
– Kategorienangabe (z. B. „Gartenmöbel: 10 Gartensets à 6 Stühle + 1 Tisch, OVP“)
– Standortangabe (für Logistikplanung)
– Zeitfenster für Abholung
Optional für bessere Preise:
– Manifest mit EAN, Modellbezeichnung und UVP
– Angabe bekannter Marken (z. B. „Gardenstar, Royal Garden, Intex“)
– Fotos von Originalkartons mit sichtbarer Produktbezeichnung
Logistikhinweise:
– Staplerzugang am Lagerstandort?
– LKW-Zufahrt möglich?
– Verfügbarkeit für Abholung (Öffnungszeiten)
Der optimale Verkaufszeitpunkt für Gartenware liegt zwischen Februar und April. In dieser Phase bereiten Händler ihre Sommersortimente vor und kaufen aktiv nach. Ab Mai nimmt die Nachfrage ab, da Lager bereits gefüllt sind. Nach dem Sommer (ab September) fällt der Ankaufspreis auf 8–15 % des UVP. Wenn Sie feststellen, dass Gartenware nach dem Juli-Peak nicht verkauft wurde, handeln Sie sofort — jeder Monat bis Oktober kostet weitere 5–8 % des möglichen Erlöses.
Direkt nach Weihnachten (Januar) ist Weihnachtsware noch liquidierbar, aber mit erheblichem Preisabschlag: 8–15 % des UVP statt 20–35 % vor Weihnachten. Ab Februar sinkt der Preis weiter auf 5–10 %. Für Exportmärkte — insbesondere MENA-Länder mit Weihnachtsdekorationskultur durch christliche Minderheiten oder Hotels — bleibt Weihnachtsware etwas länger interessant. ATS Trading GmbH hat entsprechende Exportkanäle und kann auch im Januar noch ein substanzielles Angebot für Weihnachtsartikel machen.
Ware, die zwei oder mehr Jahre im Lager liegt, hat meist erheblich an Wert verloren. Ausnahmen sind „zeitlose“ Saisonklassiker (Plastikgartenstuhl im Standard-Design, klassische Weihnachtsbeleuchtung ohne Trend-Elemente). Für solche Ware zahlen wir weiterhin Ankaufspreise, allerdings deutlich unter dem normalen Saisonpreis. Alte Saisonware, die im nächsten Jahr wieder Saison hätte (z. B. Pools, Sonnenschirme im Standard-Design), kann für den Exportmarkt noch interessant sein. Fragen Sie konkret an — wir bewerten jeden Fall individuell.
Unsere Erstangebote sind fair kalkuliert auf Basis aktueller Marktdaten und unserer Absatzmöglichkeiten. Wir arbeiten mit Festpreisen, nicht mit Geboten oder Auktionsprozessen. Grundsätzlich ist bei größeren Mengen oder besonders gutem Manifest eine Anpassung des Angebots möglich. Der beste Weg, einen besseren Preis zu erzielen, ist nicht Verhandlung, sondern bessere Dokumentation (Manifest), frühere Kontaktaufnahme (vor dem Peak) und klare Kommunikation über Besonderheiten der Ware (Marken, Vollständigkeit).
Grundsätzlich kauft ATS Trading GmbH Saisonware aus Deutschland und deutschsprachigen Nachbarländern (Österreich, Schweiz). Bei sehr interessanten Posten aus anderen EU-Ländern kann eine Abholung organisiert werden — bitte bei der Anfrage angeben, wenn sich die Ware außerhalb Deutschlands befindet. Die Logistikkosten für internationale Abholungen werden im Angebot berücksichtigt.
ATS Trading GmbH kauft Saisonrestposten aller Art — von Gartenware über Weihnachtsartikel bis hin zu Schulbedarf. Handeln Sie rechtzeitig und sichern Sie sich den besten Preis.
Telefon:
E-Mail: info@atstrading.de
Adresse: (Bayern)
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