

Im Großhandel, insbesondere im Bereich Liquidations- und Retourenware, gibt es viele Fachbegriffe, die für Einsteiger und erfahrene Händler gleichermaßen wichtig sind. Dieses Glossar erklärt die 50 wichtigsten Begriffe alphabetisch und praxisnah — von A-Ware bis Zolltarifnummer. Alle Definitionen sind auf den deutschen B2B-Großhandel zugeschnitten, wie er bei ATS Trading GmbH in Manching täglich gelebt wird.
A-Ware bezeichnet Neuware in einwandfreiem Zustand, die original verpackt (OVP) ist und über keine Mängel, Gebrauchsspuren oder Beschädigungen verfügt. A-Ware stammt direkt aus regulären Handelskanälen und hat keinen Wertverlust durch Retouren, Lagerung oder Transport erlitten. Im Liquidationshandel ist A-Ware oft die wertvollste Kategorie — sie wird zu höheren Preisen eingekauft, erzielt aber auch die höchsten Wiederverkaufspreise. Laut EHI Retail Institute 2024 machen A-Ware-Retouren (ungeöffnet, einwandfrei) etwa 28 % aller Rücksendungen in deutschen Online-Shops aus.
Ankauf bezeichnet im B2B-Kontext den Kauf von Waren durch einen Händler direkt vom Ursprungsunternehmen — also von Herstellern, Lagerhaltungsgesellschaften, Insolvenzmassen oder Einzelhändlern. ATS Trading GmbH betreibt neben dem Verkauf von Paletten auch aktiv den Ankauf von Überschussware, Retouren und Lagerbeständen aus ganz Deutschland und Europa. Unternehmen, die Lagerware oder Retouren loswerden wollen, erhalten über den Direktankauf eine schnelle, bürokratiefreie Lösung.
Ausschuss bezeichnet Ware, die aufgrund von Produktionsfehlern, Beschädigungen oder Qualitätsmängeln nicht mehr für den regulären Verkauf geeignet ist. Ausschussware kann jedoch teilweise noch als Ersatzteilträger, Bastlerware oder zu stark reduzierten Preisen weiterverkauft werden. Im Retourenhandel werden beschädigte Produkte häufig als D-Ware oder Ausschuss klassifiziert.
B-Ware bezeichnet Waren, die gebrauchsspurenähnliche Mängel aufweisen, in ihrer Funktion aber vollständig einwandfrei sind. Typische Beispiele: Kratzer auf Verpackungen, fehlende oder beschädigte Originalverpackung, Ausstellungsstücke, kurz angeprüfte Produkte. B-Ware wird im Einzelhandel mit einem Preisabschlag von typischerweise 20–50 % gegenüber Neuware verkauft. Im Großhandel ist B-Ware eine begehrte Kategorie, da die Marge für Wiederverkäufer besonders attraktiv ist. Laut Statista 2025 ist der Markt für B-Ware in Deutschland auf über 4 Milliarden Euro pro Jahr angewachsen.
Eine Blindpalette ist eine Palette mit gemischter Ware, bei der der Käufer keinen vollständigen Überblick über den genauen Inhalt erhält — also ohne Manifest oder Inventarliste. Blindpaletten werden günstiger angeboten als Manifestpaletten, tragen aber ein höheres Risiko für den Käufer. Erfahrene Liquidationshändler kalkulieren bei Blindpaletten immer einen Sicherheitsabschlag auf den erwarteten Wiederverkaufswert ein.
C-Ware steht für Ware mit deutlichen Gebrauchsspuren, optischen Mängeln oder funktionalen Einschränkungen. C-Ware ist typischerweise noch nutzbar, erfordert aber möglicherweise Reparaturen, Reinigung oder Ersatzteile. Im Liquidationsmarkt wird C-Ware häufig an Repair-Händler, Bastler oder Exportmärkte mit niedrigerem Qualitätsanspruch verkauft. Der Preis liegt deutlich unter B-Ware.
D-Ware bezeichnet defekte, nicht funktionsfähige Produkte. Sie wird hauptsächlich als Ersatzteilspender, Rohstoff (Recycling) oder Exportware in Entwicklungsländer verkauft. Im deutschen Einzelhandel ist der Verkauf defekter Ware ohne transparente Kennzeichnung des Zustands rechtlich nicht zulässig.
Direktankauf bezeichnet den unmittelbaren Kauf von Überschuss- oder Retourenware ohne Zwischenhändler — also direkt vom Ursprungsunternehmen (z.B. Online-Händler, Insolvenzverwalter, Hersteller). ATS Trading GmbH betreibt aktiven Direktankauf und zahlt faire Marktpreise. Vorteil gegenüber Auktionen: schnelle Abwicklung, keine Provision, direkter Preisvergleich.
EAN (heute offiziell GTIN — Global Trade Item Number) ist ein international standardisierter Barcode zur Produktidentifikation. Im Liquidationshandel ist die EAN-Nummer entscheidend für die Identifikation von Produkten, die Recherche von UVP-Preisen und die Erstellung von Manifesten. Produkte ohne EAN (z.B. No-Name-Artikel) sind schwerer zu bewerten und erzielen in der Regel niedrigere Preise.
EORI steht für Economic Operators Registration and Identification. Die EORI-Nummer ist eine eindeutige Identifikationsnummer für Unternehmen, die an der Einfuhr oder Ausfuhr in/aus der EU beteiligt sind. Sie wird beim deutschen Zoll (Generalzolldirektion) beantragt und ist kostenlos. Ohne EORI-Nummer ist eine Ausfuhranmeldung für Drittland-Exporte nicht möglich.
Die Europalette (auch EUR-Palette oder EPAL-Palette) ist die Standardpalette im europäischen Warenverkehr. Sie hat die Maße 120 cm × 80 cm und trägt eine Nutzlast von bis zu 1.500 kg. Im Liquidationshandel sind Europaletten die Standard-Einheit — Preise werden pro Europalette angegeben, Lagerplätze in Europaletten-Einheiten geplant. Ein Standard-LKW fasst 33 Europaletten.
FCA ist ein Incoterm, bei dem der Verkäufer die Ware an dem benannten Ort dem ersten Carrier übergibt. Ab diesem Punkt gehen Risiko und weitere Transportkosten auf den Käufer über. FCA ist im modernen B2B-Großhandel einer der häufigsten Incoterms für EU-Lieferungen. Mehr Details: Incoterms für Großhändler erklärt.
Flohmarktware bezeichnet Artikel, die für den Verkauf auf Flohmärkten oder Trödelmärkten geeignet sind — typischerweise B-Ware, C-Ware oder Secondhand-Produkte im unteren Preissegment. Im Großhandel werden spezielle Flohmarktpaletten zusammengestellt, die sich für diesen Kanal eignen.
Ein Großhändler ist ein Unternehmen, das Waren in großen Mengen von Herstellern oder anderen Lieferanten kauft und diese an Wiederverkäufer, Einzelhändler oder gewerbliche Endabnehmer weiterveräußert. Im Unterschied zum Einzelhändler verkauft der Großhändler nicht an Privatkunden, sondern ausschließlich oder überwiegend an andere Unternehmen (B2B). ATS Trading GmbH ist ein auf Liquidations- und Retourenware spezialisierter Großhändler mit Sitz in Manching, Bayern.
Der Handelsaufschlag (auch Aufschlag oder Markup) ist der prozentuale Aufschlag auf den Einkaufspreis, den ein Händler zur Deckung seiner Kosten und zur Erzielung eines Gewinns berechnet. Formel: Handelsaufschlag = (Verkaufspreis – Einkaufspreis) / Einkaufspreis × 100. Ein Aufschlag von 100 % bedeutet: Der Verkaufspreis ist doppelt so hoch wie der Einkaufspreis. Im Liquidationshandel sind Aufschläge von 150–400 % je nach Kategorie üblich.
Die Handelsspanne (auch Marge oder Margin) ist der prozentuale Anteil des Gewinns am Verkaufspreis. Formel: Handelsspanne = (Verkaufspreis – Einkaufspreis) / Verkaufspreis × 100. Im Unterschied zum Handelsaufschlag bezieht sich die Handelsspanne auf den Verkaufspreis, nicht den Einkaufspreis. Eine Handelsspanne von 50 % bedeutet: Der halbe Verkaufspreis ist Gewinn (vor Kosten).
Incoterms sind international standardisierte Handelsklauseln der ICC (International Chamber of Commerce), die Kosten und Risiken zwischen Käufer und Verkäufer im internationalen Warenverkehr aufteilen. Die aktuelle Version sind die Incoterms 2020. Die wichtigsten: EXW, FCA, DAP, DDP für multimodalen Transport; FOB, CIF für Seefracht.
Insolvenzware bezeichnet Waren, die aus der Insolvenzmasse eines Unternehmens stammen — also Waren, die im Rahmen eines Insolvenzverfahrens durch den Insolvenzverwalter liquidiert werden. Insolvenzware kann neue, unbenutzte A-Ware sein (z.B. voller Lagerbestand eines insolventen Händlers) oder gebrauchte Waren aus dem Geschäftsbetrieb. ATS Trading GmbH kauft regelmäßig Insolvenzbestände direkt von Insolvenzverwaltern an.
Kalkulation bezeichnet im Handelskontext die Berechnung von Einkaufspreisen, Kosten, Aufschlägen und Verkaufspreisen für ein Produkt oder ein Lot. Eine fundierte Kalkulation berücksichtigt Einkaufspreis, Transportkosten, Lagerkosten, Personalkosten, Plattformgebühren (bei Online-Verkauf) und die angestrebte Marge. Im Liquidationshandel ist die Kalkulation auf Palettenebene entscheidend — wer vor dem Kauf nicht kalkuliert, riskiert Verluste.
Eine Lagerauflösung bezeichnet den vollständigen Verkauf des Lagerbestands eines Unternehmens, oft wenn ein Betrieb schließt, sich verkleinert oder seinen Geschäftszweck ändert. Lagerauflösungen bieten attraktive Kaufmöglichkeiten für B2B-Abnehmer, da Waren oft unter Marktpreis angeboten werden. ATS Trading GmbH kauft Lagerauflösungen direkt an — von der Einzelpalette bis zum kompletten Lager.
Ein Letter of Credit (Akkreditiv) ist ein Zahlungsinstrument, bei dem die Bank des Käufers die Zahlung garantiert, sobald der Verkäufer vereinbarte Dokumente (Konnossement, Rechnung, Packliste) vorlegt. L/C ist der Standard im internationalen Exportgeschäft mit Drittländern und bietet maximale Sicherheit für den Exporteur.
Liquidation bezeichnet im Handelskontext die schnelle Verwertung von Waren zu Preisen unterhalb des regulären Marktwerts. Unternehmen liquidieren Bestände aus verschiedenen Gründen: Insolvenz, Lagerwechsel, Überproduktion, Saisonwechsel. Liquidationsware ist die Rohware des Restpostenhandels — günstig einzukaufen, mit Potenzial für hohe Margen beim Wiederverkauf.
Ein Lot bezeichnet eine definierte Menge oder Gruppe von Waren, die als eine Einheit verkauft wird — z.B. eine Palette, ein Container oder eine Charge aus einer Lagerauflösung. Im Auktionshandel (z.B. B-Stock, Surplus) werden Lots als Bietereinheiten verwendet. „Lot-Preis“ ist der Gesamtpreis für die gesamte Einheit, nicht der Stückpreis.
Ein Manifest (auch Artikelliste oder Paletten-Manifest) ist eine detaillierte Aufstellung aller in einer Palette oder einem Lot enthaltenen Artikel, inklusive Artikelnummer, EAN, Beschreibung, Stückzahl und UVP. Manifestpaletten bieten Käufern volle Transparenz über den Inhalt und ermöglichen eine präzise Kalkulation vor dem Kauf. ATS Trading GmbH bietet Manifestpaletten für alle wichtigen Produktkategorien an.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt an, bis zu welchem Datum ein Lebensmittel- oder Kosmetikprodukt mindestens seine typischen Eigenschaften behält. Im Liquidationshandel sind MHD-nahe oder abgelaufene MHD-Waren (bei Nicht-Lebensmitteln) eine separate Kategorie. Der Verkauf von Lebensmitteln nach dem MHD an Endverbraucher ist in Deutschland verboten — B2B-Verkäufe unterliegen anderen Regeln.
NOS ist ein Beschaffungskonzept, bei dem bestimmte Basisartikel permanent auf Lager gehalten werden und nie ausverkauft sein sollen. Im Liquidationshandel ist NOS weniger verbreitet, da das Angebot von Natur aus unregelmäßig ist. Händler, die regelmäßig bestimmte Kategorien (z.B. immer Haushaltsgeräte) benötigen, können bei ATS Trading GmbH Daueraufträge für regelmäßige Lieferungen vereinbaren.
OVP steht für „Original Verpackt“ und bezeichnet Waren in ihrer ungeöffneten Originalverpackung. OVP-Ware ist typischerweise A-Ware, kann aber auch Überproduktion oder Lagerware sein. Im Liquidationshandel ist OVP ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das höhere Preise rechtfertigt — insbesondere bei Elektronik, Spielzeug und Kosmetik.
Eine Palette ist eine flache Struktur (meist aus Holz oder Kunststoff), die als Transporthilfsm ittel für Waren dient. Im Großhandel ist die Europalette (120×80 cm) der Standard. Liquidationsware wird in der Regel palettenweise verkauft — eine Palette kann je nach Kategorie 10–100 Artikel oder mehr enthalten. Der Palettenpreis ist der Gesamteinkaufspreis für alle Waren auf einer Palette.
Provision bezeichnet eine prozentuale Vergütung für Vermittlungsleistungen. Im Liquidationshandel erheben B2B-Plattformen (z.B. B-Stock, Surplus) Provisionen von 5–20 % auf den Verkaufspreis. Beim Direktkauf von ATS Trading GmbH fallen keine Provisionen an — der Preis ist der Endpreis.
Restposten sind Warenbestände, die am Ende einer Saison, nach einem Sortimentswechsel oder nach der Hauptverkaufszeit übrig bleiben und nicht mehr regulär abverkauft werden können. Restposten entstehen in jedem Handelsunternehmen und werden oft zu stark reduzierten Preisen an Liquidationshändler oder Großhändler verkauft. Im Unterschied zu Retouren sind Restposten in der Regel neuwertig und nie verkauft.
Eine Retoure ist eine an den Händler oder Versanddienstleister zurückgesendete Ware. Im deutschen E-Commerce beläuft sich die Retourenquote laut EHI Retail Institute 2024 auf durchschnittlich 21 %, bei Modeartikeln sogar auf über 50 %. Retouren können A-Ware (ungeöffnet), B-Ware (angeprüft) oder C-Ware (beschädigt) sein. Die Sortierung und Aufarbeitung von Retouren ist ein zentrales Geschäftsfeld von ATS Trading GmbH.
Die Retourenquote gibt an, wie viel Prozent der verkauften Artikel zurückgeschickt werden. Im deutschen Online-Handel liegt die durchschnittliche Retourenquote bei ca. 21 % (EHI 2024) — bei Modeartikeln deutlich höher (bis 50 %), bei Elektronik niedriger (ca. 10–15 %). Eine hohe Retourenquote führt zu großen Retourenmengen, die als Liquidationsware in den Großhandel gelangen.
Sonderposten sind Waren, die aus besonderen Gründen (Saisonende, Sortimentswechsel, Überproduktion) zu Sonderpreisen angeboten werden. Der Begriff wird oft synonym zu Restposten verwendet, kann aber auch fabrikneue Überproduktionen umfassen. Im Unterschied zu Retouren sind Sonderposten typischerweise ungebraucht.
Sortierung bezeichnet den Prozess, bei dem angelieferte Retourenware oder Liquidationsware nach Zustand, Kategorie oder Vollständigkeit klassifiziert wird. Eine professionelle Sortierung ist Grundlage für transparente Manifeste und ermöglicht höhere Verkaufspreise, da Käufer besser kalkulieren können. ATS Trading GmbH sortiert Eingangsware systematisch nach den Kategorien A, B, C und D.
T/T ist eine Zahlungsmethode im internationalen Handel — eine direkte Banküberweisung vom Käufer an den Verkäufer. Im Gegensatz zum Letter of Credit bietet T/T keine Bankgarantie. Für neue internationale Geschäftsbeziehungen wird T/T als 100 % Vorauszahlung oder in zwei Tranchen (Teil vor Versand, Teil bei Ankunft) verwendet.
Überproduktion bezeichnet Waren, die ein Hersteller über den tatsächlichen Bedarf hinaus produziert hat und die nicht über reguläre Handelskanäle abgesetzt werden konnten. Überproduktion ist in der Regel A-Ware in einwandfreiem Zustand, wird aber deutlich unter UVP verkauft. Häufig bei Saisonartikeln, Fast Fashion oder bei Lieferanten, die für einen Großabnehmer produziert haben, der den Auftrag storniert hat.
Überschussware ist ein Oberbegriff für alle Arten von Waren, die über den regulären Bedarf hinaus vorhanden sind — umfasst Überproduktion, Retouren, Restposten und Lagerauflösungen. Im internationalen Handelskontext wird auch der Begriff „Surplus Goods“ verwendet.
Die UVP (Unverbindliche Preisempfehlung) ist der vom Hersteller oder Lieferanten empfohlene Endverkaufspreis für ein Produkt. Im Liquidationshandel wird der UVP als Referenzwert genutzt, um Einkaufspreise und Margen zu berechnen. Typische Einkaufspreise für Liquidationsware liegen bei 10–40 % des UVP, je nach Zustand und Kategorie.
Ein Wiederverkäufer (auch Reseller) ist ein Unternehmen oder eine Einzelperson, die Waren von einem Großhändler oder Hersteller kauft und diese mit Gewinn an Endverbraucher oder weitere Händler weiterverkauft. Im Liquidationsmarkt sind Wiederverkäufer die wichtigste Käufergruppe — sie kaufen Paletten von ATS Trading GmbH und verkaufen einzelne Artikel auf eBay, Amazon, Kleinanzeigen, Flohmärkten oder in eigenen Läden.
Die Zolltarifnummer (auch HS-Code, nach dem Harmonized System der WTO) ist eine international standardisierte Klassifikationsnummer für Waren, die im Zoll- und Außenhandelsverkehr verwendet wird. Jede Produktkategorie hat eine spezifische HS-Code-Nummer (z.B. 8516 60 90 für Küchenkleingeräte). Im Export in Drittländer muss jede Ware mit dem korrekten HS-Code deklariert werden.
Der Zollwert ist der Wert einer Ware, auf dessen Basis die Einfuhrzölle im Zielland berechnet werden. In der Regel ist der Zollwert der Transaktionspreis (Kaufpreis) der Ware zuzüglich Transportkosten bis zur Grenze des Ziellandes (CIF-Wert). Bei Liquidationsware ist der Zollwert oft schwieriger zu bestimmen, da kein regulärer Marktpreis vorliegt — hier empfiehlt sich professionelle Zollberatung.
Was ist der Unterschied zwischen Retoure und Restposten?
Retouren sind Waren, die von Kunden zurückgeschickt wurden. Restposten sind Überbestände aus regulärem Verkauf, die nicht retourniert, sondern schlicht nicht verkauft wurden. Beide können neuwertigen Zustand haben, entstehen aber aus unterschiedlichen Gründen.
Was bedeutet „palettenweise“ im Großhandel?
Palettenweise bedeutet, dass Waren in der Einheit einer Europalette (120×80 cm) verkauft werden — also nicht als Einzelartikel. Der Käufer kauft die gesamte Palette mit allem, was darauf liegt. ATS Trading GmbH verkauft ab einer Mindestbestellmenge von 1 Europalette.
Was ist eine gemischte Palette?
Eine gemischte Palette (Mixed Lot oder Mixpalette) enthält Waren verschiedener Kategorien — z.B. Elektronik, Haushaltsgeräte und Textilien gemischt. Mixpaletten sind günstiger als sortenreine Paletten, erfordern aber mehr Aufwand beim Sortieren und Weiterverkaufen.
Wie unterscheidet sich A-Ware von B-Ware?
A-Ware ist Neuware in Originalverpackung, ohne Mängel. B-Ware ist gebrauchts- oder öffnungsspurenähnlich — funktional einwandfrei, aber optisch oder verpackungstechnisch nicht mehr „neu“. Beide werden im Liquidationshandel gehandelt, A-Ware zu höheren Preisen.
Was ist der Unterschied zwischen Großhändler und Einzelhändler?
Ein Großhändler verkauft Waren in großen Mengen an Wiederverkäufer (B2B). Ein Einzelhändler verkauft Waren in kleinen Mengen an Endverbraucher (B2C). Mehr dazu: Großhandel vs. Einzelhandel.
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