Restposten verkaufen leicht gemacht: Wer kauft Überschussware, wie läuft der Ankauf ab und welche Preise sind realistisch? Jetzt Angebot anfragen.
Restposten zu verkaufen ist für Unternehmen jeder Größe eine effiziente Möglichkeit, gebundenes Kapital freizusetzen und Lagerkosten zu reduzieren. Als Restposten gelten Waren, die nicht mehr regulär abgesetzt werden können — darunter Überschussware, Saisonrückläufer, B-Ware, Retouren und Lagerauflösungen. In Deutschland fallen jährlich schätzungsweise 8–12 Milliarden Euro Warenwert als Restposten an (Bitkom/EHI 2025). Der effizienteste Absatzkanal ist der direkte B2B-Verkauf an spezialisierte Restpostenhändler wie ATS Trading GmbH, die Ware schnell abnehmen, fair bewerten und sowohl Abholung als auch Direktzahlung anbieten. Typische Ankaufspreise liegen je nach Warenqualität zwischen 5 und 35 % des ursprünglichen Einkaufspreises — bei gut erhaltener A- oder B-Ware auch höher.
Restposten ist ein Sammelbegriff für Waren, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr zum regulären Preis verkauft werden können:
Jede dieser Kategorien hat unterschiedliche Ankaufspreise und Vermarktungskanäle. Für Unternehmen ist der B2B-Direktverkauf an einen Ankäufer in fast allen Fällen die schnellste und unkomplizierteste Lösung.
Jeder Tag im Lager kostet Geld. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (2024) betragen die durchschnittlichen Lagerkosten in Deutschland 18–25 € pro Palette und Monat — für Kühllager bis zu 60 €. Bei 100 Paletten Restware entstehen so Kosten von 1.800–2.500 € pro Monat allein für die Lagerung.
Hinzu kommen:
– Kapitalbindung (Zinsen auf gebundenes Kapital: ca. 4–6 % p.a.)
– Versicherungskosten für den Bestand
– Personalaufwand für Verwaltung und Inventur
– Wertverlust bei saisonaler oder modischer Ware (bis zu 80 % in 6 Monaten)
Fazit: Wer Restposten schnell verkauft, spart nicht nur Lagerkosten, sondern sichert auch die Liquidität des Unternehmens.
Es gibt vier Hauptabsatzwege für Restposten:
Unternehmen wie ATS Trading GmbH kaufen große Mengen direkt an, ohne Ausschreibung, ohne Mindestlaufzeiten, ohne Maklergebühren. Vorteil: schnelle Abwicklung (oft innerhalb von 48–72 Stunden), feste Preiszusage, keine Kommission. Ideal für Mengen ab 1 Palette.
Plattformen wie Merkandi.de, B-Stock.com oder BULQ ermöglichen den Verkauf über Auktionen oder Festpreisangebote. Nachteil: längere Vermarktungszeit (2–4 Wochen), Provisionen von 5–15 %, Aufwand für Listing und Kommunikation.
Auktionshäuser übernehmen die Vermarktung gegen Provision. Nachteil: ungewisse Erlöse, Vermarktungsdauer 4–8 Wochen.
Direkt an Endkunden verkaufen. Nur lohnenswert bei Mengen unter 10 Paletten oder bei stark markenfähigen Produkten.
Für Unternehmensmengen ab 1 Palette: Direktverkauf an spezialisierte Händler wie ATS Trading ist fast immer die beste Option.
Der Prozess ist in vier Schritten abgewickelt:
Schritt 1: Anfrage stellen
Produktbeschreibung, Menge, Standort und Fotos per E-Mail oder Kontaktformular einsenden. Keine umfangreiche Dokumentation nötig.
Schritt 2: Angebot erhalten
ATS Trading prüft die Anfrage und unterbreitet binnen 24–48 Stunden ein verbindliches Angebot. Kein Kostenvoranschlag, kein Makler.
Schritt 3: Abholung oder Anlieferung
ATS Trading organisiert die Abholung — auch bei großen Mengen (LKW-Ladungen). Alternativ Anlieferung ans Lager in Manching, Bayern.
Schritt 4: Sofortzahlung
Nach Warenannahme und Prüfung erfolgt die Zahlung per Banküberweisung — typischerweise innerhalb von 1–3 Werktagen.
Die Ankaufspreise variieren stark je nach Kategorie, Zustand und Marktgängigkeit:
| Kategorie | Zustand | Ankaufspreis (% vom UVP) |
|---|---|---|
| Haushaltsgeräte A-Ware | OVP, unbenutzt | 20–35 % |
| Haushaltsgeräte B-Ware | geöffnet, funktionsfähig | 10–20 % |
| Elektronik A-Ware | OVP, unbenutzt | 15–30 % |
| Spielzeug/Babyartikel | A-Ware | 15–25 % |
| Gartengeräte | saisonal, A-Ware | 10–20 % |
| Textilien Überschuss | aktuelle Saison | 5–15 % |
| Gemischte Paletten | B/C-Ware-Mix | 3–10 % |
Wichtig: Manifeste (Artikellisten mit EAN, Menge, Zustand) erhöhen den Ankaufspreis signifikant, weil sie dem Käufer die Bewertung erleichtern. Unternehmen die Manifeste liefern, erzielen im Schnitt 15–25 % höhere Preise als bei Blind-Verkäufen.
Fünf Faktoren bestimmen das Angebot:
Beim Verkauf von Restposten gibt es einige rechtliche Aspekte zu beachten:
Gewährleistung: Im B2B-Verkauf kann die Gewährleistung vertraglich ausgeschlossen werden — üblich bei Restposten- und Liquidationsverkäufen.
Produkthaftung: Auch B-Ware und Retouren müssen sicher sein. CE-Kennzeichnung bei Elektronik und Spielzeug bleibt Pflicht.
Markenrechte: Originalware darf mit Original-Markenkennzeichnung weiterverkauft werden (Erschöpfungsgrundsatz). Keine Neuverpackung ohne Lizenz.
Datenschutz: Bei Elektronikgeräten mit Datenspeicher (Smartphones, Laptops) müssen Daten vor dem Verkauf gelöscht werden.
Steuer: Restpostenverkäufe zwischen Unternehmen sind umsatzsteuerpflichtig. Bei Exporten in Drittländer greifen Sonderregelungen.
Fehler 1: Zu lange warten
Saisonware verliert jeden Monat 10–20 % an Wert. Frühzeitiger Verkauf (bereits beim ersten Anzeichen von Überbestand) erzielt bessere Preise.
Fehler 2: Kein Manifest erstellen
Unternehmen, die keine Artikelliste bereitstellen, erhalten Blind-Preise — immer niedriger als bei dokumentierten Beständen.
Fehler 3: Falsche Kanäle wählen
B2C-Plattformen (eBay, Kleinanzeigen) für B2B-Mengen sind ineffizient. Der Aufwand übersteigt den Mehrerlös bei Mengen über 20–30 Artikel.
Fehler 4: Ware mischen ohne Kennzeichnung
Gemischte Qualitäten ohne klare Trennung reduzieren den Gesamtpreis. A-Ware sollte separat angeboten werden.
Was ist der Unterschied zwischen Restposten und Sonderposten?
Restposten ist der Überbegriff für nicht mehr regulär verkäufliche Ware. Sonderposten bezeichnet häufig Überproduktionen oder auslaufende Modelle, die nie im Handel waren — also Neuware zu reduzierten Preisen.
Ab welcher Menge kauft ATS Trading Restposten an?
Ab einer Europalette (ca. 400–600 kg, 80–300 Artikel je nach Produktgröße). Bei kleineren Mengen ist Anlieferung oder Bündelung mit anderen Posten möglich.
Wie schnell erfolgt die Zahlung nach dem Verkauf?
Typischerweise 1–3 Werktage nach Warenannahme und Qualitätsprüfung per Banküberweisung.
Kauft ATS Trading auch C-Ware und defekte Ware?
Ja, in Abhängigkeit von Produktkategorie und Menge — allerdings zu entsprechend niedrigeren Preisen. Kompletter Schrott (nicht reparierbar, kein Wiederverkaufswert) wird nicht angekauft.
Muss ich die Ware selbst anliefern?
Nein. ATS Trading organisiert die Abholung auf eigene Kosten — ab einer Mindestmenge von ca. 3–5 Paletten. Bei kleineren Mengen ist Anlieferung nach Manching oder regionaler Abholtermin möglich.
Kann man auch kurzfristig anfragen?
Ja. ATS Trading ist auf schnelle Abwicklung spezialisiert. Lagerauflösungen und zeitkritische Bestände können oft innerhalb von 48–72 Stunden organisiert werden.
Der schnellste und wirtschaftlichste Weg für Unternehmen, Restposten zu verkaufen, ist der Direktverkauf an einen spezialisierten B2B-Händler. Manifeste erstellen, Qualitäten trennen, schnell handeln — diese drei Prinzipien maximieren den Erlös. ATS Trading GmbH kauft Restposten, Überschussware und Retouren aller Kategorien ab 1 Palette an, organisiert die Abholung und zahlt per Überweisung.