Restposten-Marktplätze im Vergleich: B-Stock, Surplus, Restposten.de & Co. — Provisionen, Sortiment, MOQ und warum Direktkauf bei ATS Trading besser ist. Jetzt lesen.
Wer Restposten, Liquidationsware und B-Ware in großen Mengen kaufen will, hat heute mehr Plattformen zur Auswahl denn je. Dieser Artikel gibt einen vollständigen Überblick über die wichtigsten Restposten-Marktplätze, vergleicht Provisionen, Sortiment und Mindestmengen — und zeigt, wann der Direktkauf die bessere Wahl ist.
Restposten-Marktplätze sind spezialisierte B2B-Handelsplattformen, auf denen Händler, Hersteller und Logistiker überschüssige Ware, Retouren und Liquidationsbestände in großen Mengen anbieten und gewerbliche Käufer diese erwerben können. Im Unterschied zu eBay oder Amazon, wo Privatpersonen und Gewerbetreibende gleichberechtigt handeln, sind Restposten-Marktplätze ausschließlich auf den B2B-Bereich ausgerichtet. Die wichtigsten Funktionen dieser Plattformen: Verbindung zwischen Liquidatoren (Verkäufer) und Wiederverkäufern oder Exporteuren (Käufer), Preisfindung über Auktionen oder Festpreise, Transparenz über Inhalt (Manifeste) und Zustand sowie Logistikvermittlung. Laut IFH Köln 2025 wurden auf europäischen B2B-Liquidationsmarktplätzen im Jahr 2024 Waren im Gesamtwert von über 18 Milliarden Euro umgesetzt — ein Wachstum von 31 % gegenüber 2021. Die Marktplätze unterscheiden sich erheblich in ihren Gebührenmodellen, dem Sortiment, den Mindestbestellmengen und der Qualität der angebotenen Waren. Fraunhofer IML 2024 weist darauf hin, dass der direkte B2B-Handel (also ohne Marktplatz-Intermediär) in Deutschland von vielen Händlern bevorzugt wird, da Marktplatzgebühren die Einkaufskosten erhöhen. ATS Trading GmbH aus Manching ist ein Beispiel für einen direkt kaufbaren B2B-Liquidationshändler — ohne Auktionsrisiko und ohne Marktplatzgebühren.
B-Stock (b-stock.com):
B-Stock ist der global größte B2B-Liquidationsmarktplatz und bietet Auktionen für Rücksendungen großer US- und EU-Retailer (Amazon, Walmart, Target, Best Buy, Apple). Käufer bieten in Online-Auktionen auf Lots — typischerweise LKW-Ladungen oder größere Paletten-Lots. Besonderheit: Viele Amazon-Rücksendungen werden über Amazon Liquidation (B-Stock-Tochter) verkauft. B-Stock ist auf registrierte Händler beschränkt und erfordert eine Händlerregistrierung mit Gewerbenachweis.
Surplus (surplus.de / surplus-auctions.com):
Surplus ist eine der größten deutschen B2B-Auktionsplattformen für Liquidations- und Überschussware. Surplus bietet wöchentliche Auktionen in Kategorien wie Elektronik, Haushaltsgeräte, Textilien und Spielzeug. Die Plattform ist gut auf den deutschen Markt ausgerichtet und bietet auch Abholoptionen für regionale Käufer.
Restposten.de:
Restposten.de ist ein deutschsprachiger B2B-Marktplatz für Sonderposten und Restware. Anbieter können dort Lots zu Festpreisen oder per Auktion anbieten. Das Sortiment ist breit, die Qualität der Angebote variiert stark. Besonders für kleinere Händler geeignet, die nicht zwingend LKW-Ladungsmengen kaufen wollen.
Troostwijk Auctions:
Troostwijk ist ein auf Europa spezialisierter Auktionator für Industriegüter, Lagerauflösungen und Insolvenzmassen. Stärken sind Maschinen, Industrie- und Gewerbeausstattung sowie große Warenbestände aus Insolvenzen.
Dachser Warehouse (Dachser B2B):
Dachser, einer der größten europäischen Logistiker, bietet über seine Liquidationsplattform Überbestände und Retouren an, die im Logistiknetzwerk anfallen.
Merkandi.de:
Merkandi ist ein europäischer B2B-Marktplatz speziell für Überschussware und Restposten — mit Schwerpunkt auf Textilien, Spielzeug und Haushaltswaren. Viele polnische und osteuropäische Anbieter sind dort aktiv.
| Plattform | Provisionen | Mindestmenge | Sortiment | Stärken |
|---|---|---|---|---|
| B-Stock | 5–15 % Käuferpremium | LKW-Lot | Elektronik, Allgemein | Große US-Retailer, hohe Volumen |
| Surplus.de | 5–10 % | 1 Palette+ | Breit, DE-Fokus | Deutsches Sortiment, Abholung möglich |
| Restposten.de | 3–8 % | 1 Palette | Breit | Kleinere Händler, Festpreise |
| Troostwijk | 10–20 % | 1 Lot | Industrie, Lager | Insolvenzen, Großmaschinen |
| Merkandi | 3–7 % | 1 Paket | Textil, Spielzeug | Europa-weit, Festpreise |
| ATS Trading (Direktkauf) | 0 % | 1 Europalette | Breit: Elektronik, Haushaltsgeräte, Textil | Kein Auktionsrisiko, faire Preise, sofort |
Die Entscheidung zwischen Marktplatz und Direktkauf hängt von drei Faktoren ab: Sortimentswunsch, Volumen und Risikobereitschaft. Marktplätze haben einen klaren Vorteil bei Reichweite und Sortimentsbreite: Sie aggregieren Angebote von vielen Verkäufern, was die Auswahlmöglichkeiten erhöht. Besonders wenn man gezielt nach bestimmten Marken oder Lots von großen Retailern (Amazon, Apple) sucht, sind Plattformen wie B-Stock unverzichtbar. Der Nachteil ist das Auktionsrisiko und die Plattformgebühr: Käufer zahlen ein „Buyer’s Premium“ von 5–20 % auf den Auktionspreis — das verteuert die Einkaufskosten erheblich. Außerdem ist der Ausgang einer Auktion unsicher: Man weiß nicht, ob man den Zuschlag erhält und zu welchem Preis. Beim Direktkauf — wie bei ATS Trading GmbH — sind Preis und Verfügbarkeit klar: Der Händler bietet sein Sortiment zu festen Preisen an, ohne Auktionsrisiko und ohne Marktplatzgebühr. Der Nachteil: Die Sortimentsbreite ist auf den Bestand des einzelnen Händlers beschränkt. Laut EHI Retail Institute 2024 bevorzugen 61 % der professionellen deutschen B2B-Einkäufer den Direktkauf gegenüber Auktionsmodellen — hauptsächlich wegen der besseren Planbarkeit und günstigeren Gesamtkosten.
ATS Trading GmbH bietet den Direktkauf ohne Auktionsrisiko, ohne Plattformprovisionen und ohne lange Wartezeiten. Das Sortiment umfasst Elektronik, Haushaltsgeräte, Textilien, Spielzeug, Gartenartikel und Mischpaletten — alles aus deutschen Retouren und Lagerauflösungen. Manifeste (Artikellisten) sind auf Anfrage verfügbar. Die Mindestbestellmenge beträgt 1 Europalette. Selbstabholung in Manching oder Lieferung per Spediteur nach Vereinbarung. Für Stammkunden und Großabnehmer gibt es Vorzugspreise und frühen Zugang zu neuen Einlieferungen.
Vorteile Direktkauf bei ATS Trading:
– Kein Auktionsrisiko — fester Preis, festes Angebot
– Keine Marktplatzprovision — was Sie zahlen, ist der Endpreis
– Schnell — kein wochenlanger Auktionsprozess
– Transparent — Manifeste auf Anfrage
– Ab 1 Europalette — keine Mindestmenge für LKW-Lots
– Persönliche Beratung — direkt mit dem Lieferanten sprechen
Auf welcher Plattform findet man die günstigsten Preise?
Das hängt stark von der Kategorie ab. Auf B-Stock findet man oft günstige Amazon-Retouren für Elektronik. Auf Surplus.de gibt es gute Haushaltsgeräte-Lots. Direktkauf bei ATS Trading vermeidet Provisionszuschläge und ist daher oft trotz nicht-öffentlicher Listenpreise günstiger als Plattformkauf.
Muss ich bei Auktionen registriert sein?
Ja — alle seriösen B2B-Liquidationsplattformen erfordern eine Händlerregistrierung mit Gewerbenachweis, Umsatzsteuer-ID und oft auch Bankverbindung. Die Registrierung ist in der Regel kostenlos.
Was ist ein „Buyer’s Premium“?
Ein Buyer’s Premium ist ein zusätzliches Aufgeld, das der Käufer auf den Auktionspreis zahlt — typischerweise 5–20 %. Es kommt oben auf den gebotenen Preis. Ein Lot, das für 1.000 € ersteigert wurde, kostet mit 15 % Buyer’s Premium effektiv 1.150 €.
Kann ich auf Marktplätzen die Ware vor dem Kauf besichtigen?
Auf den meisten Auktionsplattformen ist Vorabbesichtigung nicht möglich. Manifeste (Artikellisten) ersetzen die Besichtigung oft. Bei lokalen Auktionen oder Direktkäufern wie ATS Trading ist eine Besichtigung vor Ort in der Regel möglich.
Wie unterscheidet sich ATS Trading von Restposten.de?
Restposten.de ist eine Plattform, auf der viele verschiedene Verkäufer inserieren. ATS Trading ist ein direkter Liquidationshändler in Manching — kein Marktplatz, sondern ein Lieferant. Beim Direktkauf bei ATS Trading zahlen Sie keine Plattformprovisionen und haben einen persönlichen Ansprechpartner.
Wie kontaktiere ich ATS Trading?
ATS Trading GmbH, Weberstraße 10, 85077 Manching. E-Mail: info@atstrading.de, Telefon: 01575/3264931. Mindestbestellmenge: 1 Europalette.
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