Bekleidung im Großhandel kaufen: Preise, Qualitätsstufen, Rechtliches und Top-Bezugsquellen für Wiederverkäufer. Jetzt B2B-Angebot bei ATS Trading anfragen.
Der Bekleidungsgroßhandel ist einer der umsatzstärksten Segmente im deutschen Einzelhandel und bietet Wiederverkäufern, Onlinehändlern und Second-Hand-Shops attraktive Margen. Wer günstig Kleidung im Großhandel einkauft, kann gegenüber dem Einzelhandel Einsparungen von 40 bis 70 Prozent erzielen. Dieser Leitfaden erklärt, wie der B2B-Einkauf von Textilien funktioniert, welche Bezugsquellen es gibt und worauf Sie bei Qualität und Rechtlichem achten müssen.
Bekleidungs-Großhandel bezeichnet den gewerblichen Handel mit Textilien und Mode in größeren Mengen, typischerweise ab einer Palette oder einem Karton, an Wiederverkäufer, Händler oder Verarbeitungsbetriebe. Im Bekleidungs-Großhandel werden neue Markenware, Lagerbestände, Retouren aus dem E-Commerce sowie B-Ware zu deutlich reduzierten Preisen angeboten. Laut EHI Retail Institute (2024) machen Textilretouren im deutschen E-Commerce rund 22 Prozent aller zurückgesendeten Artikel aus — dieser Rücklaufstrom bildet eine der wichtigsten Quellen für den Großhandel. Für Einkäufer bedeutet das: Wer strukturiert vorgeht und Qualitätsstufen versteht, kann profitabel im Bekleidungsbereich handeln. Die Mindestbestellmenge liegt bei professionellen Händlern wie ATS Trading GmbH (Manching, Bayern) bei einer Europalette.
Großhandels-Bekleidung stammt aus mehreren Versorgungskanälen, die sich in Preis, Zustand und Planbarkeit unterscheiden. Die wichtigsten Quellen sind E-Commerce-Retouren von großen Online-Modehändlern, Lagerüberhänge aus saisonalen Kollektionen sowie Insolvenzbestände von Markenherstellern. Laut Statista (2025) verzeichnet der deutsche Online-Modehandel eine durchschnittliche Retourenquote von 47 Prozent — eine der höchsten weltweit. Dieser enorme Rücklauf macht Bekleidungsretouren zur mengenmäßig bedeutendsten Kategorie im Liquidationsgroßhandel. Dazu kommen Überproduktionen aus Asien, die als Markenware mit Original-Etiketten verkauft werden, sowie Warenrückläufe aus dem stationären Einzelhandel.
Weitere Quellen sind Insolvenzen mittelgroßer Modeunternehmen und Überschussware von Versandhändlern. Händler wie ATS Trading GmbH beziehen Ware direkt von Plattformen und Großversendern und geben die Einsparungen als Großhandelspreise weiter. Wichtig für Einkäufer: Die Herkunft der Ware beeinflusst maßgeblich die Weiterverkaufsmarge.
Bekleidung im Großhandel wird in klar definierten Qualitätsstufen gehandelt, die den Zustand der Artikel beschreiben und direkt den Einkaufspreis bestimmen. A-Ware bezeichnet neuwertige, originalverpackte Kleidung ohne Mängel — typisch für Lagerüberschüsse oder ungeöffnete Retouren. B-Ware umfasst Artikel mit leichten Gebrauchsspuren, fehlenden Etiketten oder kosmetischen Mängeln, die aber vollständig funktionstüchtig sind. C-Ware enthält stärkere Beschädigungen oder unvollständige Sets und eignet sich meist nur für Textilrecycling oder Secondhand-Konzepte. Laut IFH Köln (2025) erzielen gut sortierte B-Ware-Textilien im Wiederverkauf Margen von 80 bis 150 Prozent auf den Einkaufspreis. Die Entscheidung, welche Qualitätsstufe eingekauft wird, sollte am Zielkanal (Flohmarkt, Online, Laden) ausgerichtet sein.
Typische Großhandelspreise nach Qualitätsstufe (pro Kilogramm gemischte Textilien):
– A-Ware (Markenretouren, verpackt): 4,00–9,00 €/kg
– B-Ware (Retouren gemischt): 1,50–3,50 €/kg
– C-Ware / Textilmix: 0,30–0,80 €/kg
Der Einkauf paletten- oder containerweise ist deutlich günstiger als Einzelkartons. Anfragen für aktuelle Verfügbarkeiten und Preise nimmt ATS Trading GmbH unter info@atstrading.de entgegen.
Saisonalität spielt im Bekleidungs-Großhandel eine zentrale Rolle, da Modehändler nach Saisonende ihre Lagerüberhänge gezielt abverkaufen und damit besonders günstige Einkaufspreise möglich sind. Die größten Volumina an Lagerüberschüssen entstehen typischerweise im Januar (nach dem Winterschlussverkauf) und im August (nach dem Sommerschlussverkauf). Laut Statista (2025) steigt das Angebot an Textil-Liquidationsware in diesen Monaten um 30 bis 45 Prozent gegenüber dem Jahresdurchschnitt. Für Einkäufer bedeutet das: Wer im Januar Winterware oder im August Sommerware kauft, erzielt die besten Konditionen — muss aber die Lagerkosten bis zur nächsten Saison einkalkulieren.
Ein weiterer saisonaler Effekt entsteht nach dem Weihnachtsgeschäft: Im Januar und Februar sind die Retourenvolumina aus dem Online-Modehandel auf dem Jahreshöchststand. Wer zu diesem Zeitpunkt kauft, bekommt oft aktuelle Ware zu Ausverkaufspreisen. Langfristig denkende Händler bauen ihren Warenbestand antizyklisch auf — günstig einkaufen, wenn andere nicht kaufen.
Beim gewerblichen Handel mit Bekleidung gelten umfangreiche rechtliche Anforderungen, die sowohl Einkäufer als auch Wiederverkäufer kennen müssen. Die EU-Textilkennzeichnungsverordnung (EU Nr. 1007/2011) schreibt vor, dass alle Textilprodukte mit vollständigen Faserzusammensetzungen und Pflegehinweisen in der Landessprache des Verkaufslands gekennzeichnet sein müssen. Fehlen diese Angaben auf der Ware, darf sie in Deutschland nicht verkauft werden. Die REACH-Verordnung (EG Nr. 1907/2006) reguliert gefährliche Chemikalien in Textilien — darunter Azofarbstoffe, Schwermetalle und Formaldehyd. Laut Bitkom (2025) führten EU-Zollbehörden 2024 bei rund 18 Prozent aller kontrollierten Textilimporte aus Drittstaaten Beanstandungen auf Basis von REACH-Verstößen durch. Wer Retouren oder Markenware aus gesicherten EU-Quellen kauft, ist auf der sicheren Seite.
Für den Weiterverkauf an Endverbraucher gelten zusätzlich die Vorschriften des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) und der EU-Produktsicherheitsverordnung (GPSR ab Dezember 2024). Empfehlung: Kaufen Sie bevorzugt Ware mit Originaletiketten und vollständiger Kennzeichnung — das vereinfacht den Weiterverkauf erheblich und reduziert rechtliche Risiken.
ATS Trading GmbH in Manching, Bayern, ist spezialisiert auf den B2B-Handel mit Retourenware, Liquidationspaletten und B-Ware — inklusive eines breiten Sortiments an Textilien und Bekleidung. Das Mindestbestellvolumen beträgt eine Europalette. Abholung direkt am Standort Weberstraße 10, 85077 Manching ist möglich, ebenso Lieferungen deutschlandweit. Sowohl Sofortzahlung beim Ankauf als auch Direktverkauf werden angeboten.
Weitere Informationen finden Sie in unserem B2B-Großhandelsleitfaden und im Artikel Retouren kaufen B2B.
Wie viel kostet eine Palette Kleidung im Großhandel?
Der Preis für eine Europalette Kleidung im Großhandel variiert stark nach Qualitätsstufe und Markenanteil. A-Ware-Paletten mit Markenretouren liegen typischerweise bei 800–2.500 €, gemischte B-Ware-Paletten bei 300–900 €. Der Kilopreis ist bei größeren Abnahmen günstiger.
Welche Mindestmenge gilt beim Bekleidungs-Großhandel?
Bei ATS Trading GmbH gilt eine Mindestbestellmenge von einer Europalette. Viele andere Großhändler verlangen Mindestmengen von 100 kg oder mehreren Kartons. Für den Einstieg empfehlen sich gemischte Paletten B-Ware.
Darf ich Großhandels-Kleidung ohne Etiketten weiterverkaufen?
Nein. Laut EU-Textilkennzeichnungsverordnung müssen alle Textilien im Einzelhandel vollständige Kennzeichnungen (Faserzusammensetzung, Pflegehinweise, Herkunft) in Deutsch tragen. Fehlen Etiketten, muss der Händler sie nachkennzeichnen — was aufwendig und kostspielig sein kann.
Welche Kategorien bringen die höchsten Margen im Textil-Großhandel?
Marken-Oberteile, Denim, Sportswear und Kinderbekleidung erzielen typischerweise die höchsten Wiederverkaufsmargen. Laut IFH Köln (2025) sind Markenretouren in diesen Kategorien mit Margen von 100–200 Prozent auf den Einkaufspreis besonders attraktiv.
Wie erkenne ich die Qualität einer Bekleidungspalette vor dem Kauf?
Seriöse Großhändler stellen Manifests oder Stichprobenlisten bereit, aus denen Marken, Kategorien und Zustand hervorgehen. Alternativ ist eine persönliche Besichtigung vor Ort möglich. Bei ATS Trading GmbH können Einkäufer die Ware nach Terminvereinbarung in Manching besichtigen.
Kann ich auch einzelne Kartons statt einer ganzen Palette kaufen?
Das hängt vom Lieferanten ab. ATS Trading GmbH setzt die Mindestbestellmenge bei einer Europalette an. Für kleinere Mengen gibt es auf Plattformen wie Liquidation.com oder RetailReturn Optionen, dort sind jedoch die Stückpreise deutlich höher.
Interessiert an Textilpaletten für Ihr Geschäft? ATS Trading GmbH liefert Bekleidung und Textilien in Großhandelsqualität ab einer Europalette — deutschlandweit.
Kontakt aufnehmen: /kontakt
Telefon: 01575/3264931 | E-Mail: info@atstrading.de
Adresse: Weberstraße 10, 85077 Manching, Bayern
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